| | Cloppenburg-Lindern II ist Sieger des Wettkampfs auf Landesebene. JEVER/AL - „Wo ist denn das Blut", will ein Passant wissen, als er die vielen Sanitäter vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) in Jevers Innenstadt sieht. „Hier gibt's kein Blut", antwortet Ute Isler vom DRK Kreisverband Jeverland. Sie führt eine Wettkampfgruppe aus Oldenburg- Stadt durch Jever. An acht Stationen müssen die jungen Rettungssanitäter | zeigen was sie können. Mit dabei sind sieben Gruppen aus den Kreisverbänden Ammerland, Cloppenburg, Jeverland, Oldenburg-Stadt, Oldenburg-Land, Vechta und Wesermarsch. Die Siegergruppe darf im September am Bundesentscheid in Baden-Württemberg teilnehmen. Besonders gefürchtet sind die Titelverteidiger aus Jever. „Mit dreizehn, hat man da auch schon eine Freundin", will Jennifer Christians (20) von Tobias Viand wissen. „Nein", sagt der und verzieht vor Schmer-\ | zen das Gesicht. Den Bruch am Unterarm haben Jennifer und ihr Gruppenführer Axel Isler (18) von der Wettkampfgruppe Jever schnell erkannt. „Und gehst du gern zur Schule", bohrtjenniferweiterund erhält dafür am Ende ein dickes Lob von Richter Heinz Droge: „Super, die seelische Betreuung war toll!" Leider haben Jennifer, Axel und ihre vier Mitstreiter zu spät erkannt, dass der vermeintlich verletzte Tobias sich bei seinem Sturz vom Kiebitzbrunnen auch am Unterschenkel einen Bruch zugezogen hat. | Axel hatte die Verletzung für eine Blutung gehalten. Blut gibt es an der Station beim Feuerwehrmuseum reichlich, allerdings nur aus der Farbtube. Marcel Strodthoff schminkt Mime Marcel Hödel hier mit Vaseline, Gelatine, schwarzer Farbe und rotem Farbspray. Die Szene: Ein Dachdecker fällt von der Leiter und reißt einen Eimer Teer mit sich. Der verbrennt Marcel Hödel das Gesicht. Am Ende kam Cloppen-burg-Lindern II auf Platz 1. Die Jeveraner folgten auf Platz 5. | |