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Zusammenarbeit der Einsatzkräfte
erfolgreich.
SCHORTENS/NC - Hilfe,
hilfe", schreit ein Mann verzweifelt vom
Turm eines Unternehmens im Schortenser Gewerbegebiet II. Zwei
Rettungswagen preschen
heran, die Besatzungen
springen heraus und sondieren die Lage: Es hat einen schweren Arbeitsunfall
gegeben. Drei Verletzte
harren da oben aus, weitere
Unterstützung muss her. Die Sanitäter fordern den Leiterwagen der
Feuerwehr lever und den Rettungshubschrauber Christoph 26 aus
Sanderbusch an, dazu weitere
Rettungswagen mit Sanitätern und Notarzt. Plötzlich
bricht in einer Lagerhalle
nebenan obendrein ein
Feuer aus, aufgeregt schlägt ein
Anwohner Alarm, im Gebäude sind fünf Leute. Die Schortenser
Feuerwehr rückt aus. - Das
war am frühen
Sonnabendnachmittag die
Ausgangslage für eine groß
angelegte Übung der DRK-Bereitschaft Schortens und der genannten
Wehren.
Nicht nur die Aufgabe selbst, auch
die sengende Hitze verlangt den Beteiligten alles ab. Sie wollen erproben,
wie das Zusammenspiel im Ernstfall klappt, dafür haben die
Rot- |
kreuzler das Szenario
ausgearbeitet. Ein Schwerpunkt: die medizinische Versorgung von
Schwerverletzten und ihre Rettung aus großer Höhe. Mit knatterndem
Rotor nähert sich Christoph 26: Auf dem Turm hat sich eine Person so
schwere Rückenverletzungen zugezogen, dass sie mit der
Rettungswinde des Hubschraubers vom Dach geborgen und schnell in
eine Spezialklinik geflogen werden muss. Die
weite- |
ren Verletzten holen die
Je-veraner Brandschützer mit einer auf den Korb der Drehleiter
montierten Trage nach unten. Unterdessen löscht die Feuerwehr
Schortens, mit mehreren Fahrzeugen vor Ort, die brennende Halle;
inzwischen sind die fünf Vermissten gefunden und ins Freie gebracht
worden. Sie haben sich eine Rauchvergiftung zugezogen, einer
zudem einen Unterarmbruch. Die Retter verlieren keine
Zeit, |
in einem in Windeseile als
Ver-letztensammelstelle aufgebauten Zelt sorgen die DRK-Kräfte für
die nötige Erstversorgung der Patienten.
Am Ende trafen sich alle
Beteiligten zur Manöverkritik. Einsatzleiter Helmut Lübben vom DRK
nannte den Übungsverlauf erfolgreich. Eindrucksvoll sei vor
allem die Rettung von Menschen aus großer Höhe gewesen - eine
Premiere. Lübben: Die Zusammen- |
arbeit zwischen DRK,
Feuerwehr und Hubschrauberbesatzung klappte reibungslos."
Allein die Verkehrssicherung war aus Beobachtersicht nicht
optimal. Einmal kam es zwischen einem Einsatzwagen und einem Pkw zu
einer kitzligen Situation. Zu guter Letzt dankte Lübben den Mitgliedern
des Musikzuges Sillenstede, die sich tapfer als Verletztendarsteller
zur Verfügung gestellt hatten. |
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