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JEVER/JR – Das Deutsche Rote Kreuz in Jever hat unter der Woche drei neue Autos für den Pflegedienst bekommen. Die drei Renaults sind geleast und werden ab sofort von den insgesamt 32 Helfern eingesetzt. Das Pflegeteam steht in allen Bereichen des täglichen Lebens helfend zur Seite. Von Grundpflege oder Behandlungspflege bis hin Hilfe im Haushalt oder prophylaktische Maßnahmen. Doch Personal für diesen Berufszweig zu finden ist sehr schwierig geworden: „Es ist wirklich schwer Pflegekräfte zu bekommen und auch jüngere dafür zu begeistern“, sagt Geschäftsführer Gerd Carls. Das Pflegeteam besteht l aus hauptamtlichenHelfern, die von ehrenamtlichen unterstütz werden. Es werden regelmäßig Ausbildungen für Interessierte angeboten. „Ich kann auch nur jedem raten die mitzumachen. man sieht Menschen gleich mit ganz anderen Augen“, weiß Kreisvorsitzende
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Margot Lorentzen, die eine solche Ausbildung selber mitgemacht hat. Aber nicht nur für Betroffene selber ist die Hilfe durch das Pflegepersonal eine große Erleichterung. „Auch Angehörige profitieren davon. Denn häufig ist die Pflege ein 24 Stunden Job. Und wenn dann durch uns geholfen wird, können die Angehörigen auch mal wieder selber Kraft tanken“, sagt Pflegedienstleiterin Ursula Meinen. Doch die Scharmgrenze ist bei vielen betroffenen Familien zu hoch, um eine solche Hilfe in Anspruch zu nehmen. „Aber das ist der falsche Weg. Wir helfen in jeder Hinsicht. Wir betrieben auch Aufklärung für Angehörige oder geben denen Tipps. Es muss sich nur jemand bei uns melden“, sagt der Vorsitzende Rainer Schimunek. Menschen mit Demenz erfahren durch die zusätzliche Betreuung
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eine individuelle wertschätzende Begleitung und erleben die zur Verfügung stehende Zeit positiv. Die Betreuung richtet sich dabei nach den individuellen Bedürfnissen des Klienten und gegebenenfalls seinen Angehörigen. Besonders für alleinlebende Senioren ist die zusätzliche Betreuung hilfreich, um einer weitgehenden Vereinsamung und dem damit verbundenen Rückzug vom sozialen Leben der Betroffenen vorzubeugen. Durch eine aktivierende Begleitung kann dem Verlust von Alltagskompetenzen entgegengewirkt werden, wobei eine individuelle, auf die biografischen und aktuellen Bedürfnisse des Betroffenen abgestimmte Betreuung besonders wichtig ist.
Weitere Informationen gibt es unter der Nummer: 04461 / 912116.
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Über die drei neuen Fahrzeuge freuten sich die DRK Mitglieder: Pflegefachkraft Jessica Kruse (v. l.), Pressebeauftragter Peter-Bernd Pahlke, Vorsitzender Rainer Schimunek, Geschäftsführer Gerd Carls, Pflegedienstleiterin Ursula Meinen, stellver tretende Pflegedienstleitung Rosemarie Gahlke sowie die stellver tretende Kreisvorsitzende Margot Lorentzen.
FOTO: REUSCH
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