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Vorstellung der Einsatzmöglichkeiten der DRK-Kreisverbände Jeverland e.V und Varel-Friesische Wehde |
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Samstag, 08. September 2007 um 02:00 Uhr |
Auf dem Hof der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) trafen sich die DRK-Helferinnen und Helfer des DRK-Kreisverbandes Jeverland aus Jever, Schortens und Sande mit den DRK-Angehörigen aus dem Kreisverband Varel-Friesische Wehde. Insgesamt über 85 DRK-Helfer stellten gemeinsam die Einsatzmöglichkeiten beider DRK- Kreisverbände bei einem Massenanfall von Verletzten (MAV) dar. Ungefähr 65 Teilnehmer kamen aus dem Jeverland und über 20 Helferinnen und Helfer schickte der DRK-Kreisverband Varel-Friesische Wehde.
Mehr als 20 Einsatzfahrzeuge wurden von den Rotkreuzhelfern mit nach Jever gebracht. Davon waren acht Liegewagen (3 KTW und 5 RTW), die auf einem Kraftwagenhalteplatz abgestellt wurden. In fünf aufblasbaren Zelten wurde ein Verbandplatz eingerichtet. Neben den Sichtungszelt wurde je ein Zelt für die Traigegruppe eins und drei sowie ein Doppeltzelt für die Verletztengruppe zwei aufgestellt und mit der notwendigen Notfallausstattung versehen. Die weiteren DRK-Fahrzeuge (Rüst- und Gerätewagen sowie die Mannschaftstransportfahrzeuge) wurden auf dem Hubschrauberlandplatz der FTZ abgestellt. Die Betreuungskomponente des DRK-Einsatzzuges Jeverland aus Jever hatte ihren Küchenwagen sowie eine Verpflegungsausgabe aufgebaut. Die weiteren Ausrüsten dieser Teileinheit wurden fahrzeugverlastet ausgestellt. Der Einsatzleitwagen der DRK-Bereitschaft Sande stand zwischen den einzelnen Standorten und hätte im Einsatzfall den gesamten Einsatz koordiniert.
Zahlreiche Besucher vom Landkreis Friesland, der friesischen Städte Jever, Schortens und Varel sowie aus den Gemeinden Sande und Zetel, die Leitung des Rettungsdienst Friesland, Vertreter der Bundeswehr sowie die einige Mitglieder der Leitenden Notarztgruppe Friesland sahen sich die umfangreiche Ausstellung des DRK in Jever an. Leider waren nur wenige Ärzte zu dieser DRK-Veranstaltung gekommen, obwohl die Veranstaltung auf Anregung der Notärzte durchgeführt wurde.
In der Begrüßungsansprache kündigte die Abteilungsleiterin des Landkreises Friesland, Frau E. Kloß an, dass im kommenden Jahr eine gemeinsame Übung aller Beteiligten im Katastrophenschutz im Landkreis durchgeführt werden soll. Dr. Martin Voigt, leitender Arzt am Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch, stellte die Notwendigkeit der ehrenamtlichen Hilfskräfte für den Einsatzfall in den Mittelpunkt seiner Ansprache. Seit 20 Jahren besteht die Schnelleinsatzgruppe der DRK-Bereitschaft Sande. Die SEG ist somit der Vorreiter des heutigen Einsatzzuges im DRK-Kreisverband Jeverland e.V. der von den Bereitschaften Jever, Schortens und Sande gemeinsam gestellt wird.
Den interessierten Fachleuten wurden in vielen Gesprächen die Ausrüstungen und die Fahrzeuge der beteiligten Rotkreuzverbände vorgestellt. Kritisch müssen wir in die Zukunft sehen, denn der Bund will sich voraussichtlich ganz aus der Finanzierung des Katastrophenschutzes zurückziehen. Da das Rotkreuz sich ausschließlich durch Spenden finanziert, können wir heute noch nicht sagen, ob das zur Zeit bereitgestellte Material auch in der Zukunft zur Verfügung steht. Wenn man sich den Fahrzeugpark unseres Kreisverbandes ansieht, so muss man feststellen, dass heute schon ein Teil der Fahrzeug älter als 15 Jahr ist und man wird ohne die finanzielle Hilfe der öffentlichen Hand kaum in der Lage sein, die zum Teil sehr teueren Spezialfahrzeuge zu ersetzen.
Die Mitarbeiter des DRK-Betreuungsdienstes aus Jever hatten für die Gäste sowie für die Akteure ein Frühstück angerichtet, für das wir uns herzlich bedanken möchten. Als wir gegen Mittag wieder in unsere örtlichen Standorte zurückfuhren, konnten wir feststellen, dass wir im Landkreis Friesland über ein gut aufgestelltes und einsatzfähiges Rotes Kreuz verfügen.
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